Die Flucht

Cassia & Ky 02 



Autor: Ally Condie
Verlag: Fischer
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN 978-3841421449
464 Seiten

Klappentext:

Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg.  Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky  –  sondern auch nach sich selbst.


 

Meine Meinung: 

Cassia ist in den äußeren Provinzen, weit weg von ihrer Familie. Gemeinsam mit dem Mädchen Indie flüchtet sie in die Canyons und begibt sich auf die Suche nach ihrer großen Liebe.
Der Roman besteht zu 40% aus Beschreibungen, 50% Cassias bzw Kys Gedanken und 10% Action oder Spannung. Entspechend langatmig gestaltet er sich auch.
Die Handlung plätscherte so an mir vorbei und ich habe auch schon mal einige Zeilen überflogen, einfach weil ich nicht noch eine Beschreibung der roten, beeindruckenden Canyons brauchte.
Ab dem Punkt, an dem Cassia und Ky sich endlich finden, wird es ein bisschen spannender. Aber auch nur in Maßen. Das Gespann findet in den Canyons einige Dinge über die Gesellschaft heraus und der Wunsch, sich der Rebellion anzuschließen, steigt.
Ich kann leider nicht viel mehr zu dem Roman sagen, da inhaltlich wirklich wenig passiert ist. Im Prinzip habe ich es einfach über mich ergehen lassen, weil mich der Ausgang der Trilogie schon interessierte und ich den ersten Band eigentlich ganz lesenswert fand.
Der Ortswechsel ist ziemlich krass. Während Cassia in die Auswahl noch wohlbehütet in der Gesellschaft lebte, findet sie sich jetzt in den Canyons wieder, wo sie sich von Pflanzen und dem, was ihr gerade in die Hände fällt, ernähren muss.
Mit der Liebesgeschichte um Cassia und Ky habe ich zwar nicht mehr so große Probleme wie in Band 1, aber so ganz abkaufen kann ich es den Beiden immer noch nicht.
Trotzdem bin ich auf Teil 3 gespannt und hoffe, er wird wieder besser.

Fazit:

Wie schon in vielen Rezensionen angeklungen ist, kann der zweite Teil der Trilogie nicht so sehr überzeugen, wie der Erste. Wer ausgiebige Monologe und Beschreibungen der Natur aber mag, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.

                                                   3 / 6 Herzen

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