Crossfire 01: Versuchung

Besser als SoG? Definitiv! 






Autor: Sylvia Day
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-54558-8
416 Seiten

Klappentext:

Die Uniabsolventin Eva Tramell tritt ihren ersten Job in einer New Yorker Werbeagentur an. An ihrem ersten Arbeitstag stößt sie in der Lobby des imposanten Crossfire-Buildings mit Gideon Cross zusammen - dem Inhaber. Er ist mächtig, attraktiv und sehr dominant. Eva fühlt sich wie magisch von ihm angezogen, spürt aber instinktiv, dass sie von Gideon besser die Finger lassen sollte. Aber er will sie - ganz und gar und zu seinen Bedingungen. Eva kann nicht anders, als ihrem Verlangen nachzugeben. Sie lässt sich auf ein Spiel ein, das immer ernster wird, und entdeckt ihre dunkelsten Sehnsüchte und geheimsten Fantasien.


Meine Meinung:

Crossfire. Von dem Roman hat man ja wirklich schon viel gehört. Ich habe lange damit gewartet, einen Versuch zu wagen, da ich ja von Shades of Grey nicht so begeistert war und der Vergleich schien allgegenwärtig.
Ich muss sagen, dass das Buch mich positiv überrascht hat. Die Protagonistin Eva war mir sehr sympathisch. Nach und nach erfährt man, dass sie eine schlimme Vergangenheit hat, deshalb hat es mich im ersten Moment überrascht, dass sie trotzdem so locker mit Sex umgehen und ihn genießen kann.
Gideon Cross konnte ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen. Klar wird immer wieder erwähnt, dass er wunderschön ist, aber ich kann mich an nur wenige Beschreibungen seines engelsgleichen Gesichts erinnern. Vielleicht liegt das aber auch an meiner mangelnden Fantasie und daran, dass ich schwarze, längere Haare bei Männern einfach nicht so schön finde. Anfangs war er sehr rätselhaft und unnahbar und ich habe mich gefreut, als er im Laufe des Romans aufgetaut ist und wenigstens ab und zu mal seine Gefühle zeigen konnte.
Die Beziehung zwischen Eva und Gideon ist kompliziert, da sie beide erstmal lernen müssen, sich auf jemanden einzulassen. Anfangs war ich ein bisschen überrascht, dass die beiden so schnell von „ich bin kein Romantiker, ich habe keine Dates, schon gar keine Beziehung“ auf „lass uns ein Paar sein“ wechseln, aber es hat mich nicht wirklich gestört. Ist ja schließlich auch mal schön, wenn was ohne ellenlange Konflikte klappt.
Ich war wirklich erleichtert, dass das Ende kein Cliffhanger ist und wenigstens ein bisschen in sich geschlossen. Im Roman selbst gab es ja schon genug  hin und her. Auch habe ich mal wieder gemerkt, dass zu viel Sex mir irgendwann echt zu langweilig wird. Aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse und weil die Liebesgeschichte eigentlich echt schön war, konnte ich darüber hinwegsehen.
Achja: und das Cover finde ich echt wunderschön und edel.

Fazit:

Meiner Meinung nach gibt es in Crossfire und Shades of Grey zwar einige Parallelen, doch vergleichen kann man die beiden Romane nicht. Zumindest Versuchung hat nicht viel mit BDSM zu tun. Man merkt, dass Gideons Gedanken in diese Richtung gehen und deshalb wird in der Hinsicht den Folgeromanen sicherlich noch was kommen, aber zumindest im Ersten stehen noch Gefühle und ganz normaler (wenn auch harter und ausgiebiger) Sex im Vordergrund. Da Gideons Vergangenheit immer noch ein Geheimnis ist und ich unbedingt wissen will, wie es mit ihm und Eva weitergeht, werde ich Teil 2 definitiv in naher Zukunft lesen. 

                                                         5 / 6 Herzen

Vielen dank an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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