[Rezension] City of Bones

Zwar nicht schlecht, aber ob der Hype verdient ist, bleibt fraglich






Autor: Cassandra Clare
Erscheinungsjahr: 2008
Verlag: Arena
ISBN 978-3401061320
512 Seiten

Klappentext:

Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter in New York. Als diese entführt wird, lüftet Clary das Familiengeheimnis: Ihre Mutter gehörte einst der Bruderschaft der Shadowhunter an, einer Gruppe, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Nach und nach beginnt auch Clary in diese Welt einzudringen. Doch die Welt der Dämonenjäger ist zerrissen. Werden Clary und ihre Freunde es schaffen, ihre Mutter zu retten? 


Meine Meinung:

Wow, nachdem ich gerade gesehen habe, dass das Buch schon 2008 erschienen ist, wurde es ja auch mal Zeit, dass ich es lese. Ich habe wirklich viel Gutes gehört, fand den Klappentext aber Anfangs nicht interessant. Als dann der Film rauskam (nein, ich habe ihn noch nicht gesehen. Ich wollte erst das Buch lesen) habe ich entschieden, es trotzdem zu lesen. Nicht weil ich ein Mitläufer bin, sondern weil ich dem Buch eine Chance geben wollte. Irgendwas musste ja schließlich daran ja schließlich toll sein und gute Bücher sind mir ja eigentlich immer willkommen.
Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Wie Jace und Clary sich kennen gelernt haben und sie alles über die Welt der Schattenjäger erfährt und so.
Später jedoch gab es viele Situationen, die anscheinend nur auf Action aus waren und den Verlauf der Handlung nicht wirklich voran getrieben haben. Eigentlich gab es nur wenige Szenen, in denen gerade keine Action war, und das hat mich ein bisschen gestört. Dadurch wirkte das ganze Buch irgendwie hektisch.
Zur Liebesbeziehung zwischen Clary und Jace: Ganz nett. Beide Charaktere für sich haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn Clary manchmal ein bisschen naiv war. Eigentlich bin ich Verfechterin der sich langsam entwickelnden Beziehung, aber hier hätte es ruhig etwas mehr sein können. Sie küssen sich einmal und am Ende heißt es gleich, dass Clary ihn liebt… Naja. Bei manchen geht das wohl etwas schneller. Wenn sie sich vorher näher gekommen wären, okay. Aber so hab ich es ihnen nicht wirklich abgekauft. Ich fand das Verhältnis von Clary und Jace eher distanziert bis freundschaftlich.
Achja, Clary war mir mit ihren 15 Jahren ein bisschen zu jung. Vor allem wenn sie solche Sachen mit Dämonen erlebt.
Auf die Wendung am Ende war ich leider vorbereitet, da ich schon in zwei Rezensionen anderer Blogger gespoilert wurde.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch nicht schlecht gefallen und Band 2 steht schon bereit, weil ich wissen will, wie es weiter geht. Trotzdem kann ich City of Bones nicht die volle Puktzahl geben und es nicht so abfeiern und hypen, wie manch andere Leute das machen. So gut war es auch wieder nicht. 

                                                     4 / 6 Herzen

Kommentare:

  1. Huhu,
    ich hab das Buch 3x angefangen und nach ca. 80 Seiten abgebrochen. Es war irgendwie nicht so meins... aber da hat ja jeder einen anderen Geschmack :)
    Schön, das es dir noch ganz gut gefallen hat.

    LG

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    1. Mh naja. Wenigstens hast du's versucht :D
      Liebe Grüße

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  2. Ich hab das Buch auf Englisch auf dem SuB, aber momentan hab ich gar keine Lust darauf :D Schöne Rezi!

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    1. :D Und ich dachte schon, ich wäre die Einzige, die es noch nicht gelesen hatte...

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