[Rezension] Die Verschworenen

Besser als der erste Teil 




Autor: Ursula Poznanski
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Loewe
ISBN 978-3785575475
464 Seiten 

Klappentext

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen.


Meine Meinung: 

Zum Erscheinen des dritten Bands dieser Reihe habe ich beschlossen, den zweiten Teil schnell noch zu lesen, damit ich die Reihe dann beenden kann.
Der erste Teil hatte mir ja im Großen und Ganzen ganz gut gefallen, hatte für mich aber noch Luft nach oben gehabt.
Für mich fing auch der zweite Teil wieder eher ruhig an. Für mich kam keine Spannung auf, oft war ich ein bisschen gelangweilt und vor allem konnte ich keine Nähe zu der Protagonistin Ria aufbauen. Obwohl das Leben in der Außenwelt sie schon etwas von der fast klinischen, emotionslosen Atmosphäre der Sphären weggebracht hat, ist sie immer noch sehr auf Logik, Vernunft und Verstand bedacht. Sie kann nur selten loslassen und bleibt kontrolliert und distanziert. Ein Beispiel dafür ist ihre Beziehung zu Aureljo. Ich finde nicht, dass man das Beziehung nennen kann… Die beiden stehen sich vielleicht nahe, aber es ist absolut keine Liebe zwischen den beiden zu erkennen.
Nach ungefähr 150 Seiten änderte sich dieser Zustand endlich; ich wurde mehr mitgerissen und nach und nach bemerkte ich auch weitere Veränderungen an Ria (zum Positiven!).  
Während Aureljo gemeinsam mit Dantorian plant, in eine der Sphären zurückzukehren und dort mehr über die angebliche Verschwörung herauszufinden, lernen wir Sandor näher kennen. Eine Wendung, die mir sehr gut gefallen hat.
Meiner Meinung nach verrät der Klappentext mal wieder viel zu viel. Ich bin jedenfalls froh, dass mich der zweite Teil mehr überzeugen konnte, als der erste. Vor allem zum Ende hin war es richtig, richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Teilweise habe ich die Seiten nur überflogen, weil ich Angst hatte, dass Ria auffliegt bzw. was als nächstes passiert.
Endlich (allerdings erst ganz am Ende) erfahren wir auch, woraus diese ominöse Verschwörung denn nun besteht. Für mich war es absolut unerwartet und überraschend.
Das Ende macht gespannt auf den abschließenden Teil, den ich mir sofort als nächstes vornehmen werde. 

Fazit:

Auch wenn ich mit dem Buch ein bisschen Startschwierigkeiten hatte, konnte mich Ursula Poznanski nach einer Aufwärmphase mit ihrem spannenden Schreibstil überzeugen. Insgesamt hat mir der zweite Teil besser gefallen, als der erste und endlich gab es auch mal ein bisschen Spannung. Eigentlich sogar ein bisschen viel, teilweise schon nervenzerreißend. Aber gut :D Ich bin total gespannt auf den Trilogieabschluss und empfehle die Reihe Dystopieliebhabern, die nichts gegen ruhige Phasen haben.
                                                              5 / 6 Herzen


1 Kommentar:

  1. Klingt ja so, dass es besser wird :). Ich muss endlich mal weiter lesen :))

    Tolle Rezi & jetzt habe ich wieder mehr Lust auf das Buch <3

    Liebe Grüße<3

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