[Rezension] To all the Boys I've loved before

Richtig schönes Buch

 


Autor: Jenny Han
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Simon & Schuster
ISBN 978-1442426719
355 Seiten 

Klappentext:

Lara Jean Song keeps her love letters in a hatbox her mother gave her. They aren’t love letters that anyone else wrote for her; these are ones she’s written. One for every boy she’s ever loved—five in all. When she writes, she pours out her heart and soul and says all the things she would never say in real life, because her letters are for her eyes only. Until the day her secret letters are mailed, and suddenly, Lara Jean’s love life goes from imaginary to out of control.

Meine Meinung: 

Dieses Buch ist auch eins dieser Fälle, die man sofort lesen will, wenn sie erscheinen. Und irgendwie bin ich dann doch nicht dazu gekommen. Ich meine – das Buch liegt über ein halbes Jahr auf meinem SuB und ich wollte es die ganze Zeit wirklich gerne lesen, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen.
Jetzt war es aber endlich doch so weit und ich bin wirklich froh, es gelesen zu haben. Ich muss sagen, Jenny Han kann einfach schreiben. Auch in Burn for Burn ging es mir schon ähnlich, dass ich total gefesselt war und mich als Teil der Geschichte gefühlt habe.
Genauso war es auch dieses Mal wieder. Und was noch dazu kommt, sind die Charaktere. Ich habe alle Figuren einfach geliebt, allen voran Lara Jean. Alle sind so aufwändig gestaltet, jeder hat seine eigenen Eigenschaften und Fehler und man muss sie einfach lieben.
Aber gut, erstmal zur Geschichte: Lara Jean war in ihrem Leben 5 Mal verliebt. Jedes Mal hat sie dann einen Brief geschrieben, um mit dem Kerl abschließen zu können. Diese Briefe bewahrt sie in einer Hutschachtel auf, bis sie eines Tages durch einen dummen Zufall verschickt werden. Natürlich schämt sie sich in Grund und Boden. Aber es kommt noch schlimmer: Auch ihr Nachbar Josh hat einen Brief bekommen. Und der ist nicht nur ein guter Freund von Lara Jean, sondern zufälligerweise auch der Freund ihrer Schwester Margot.
Margot ist Ausnahmemädchen. Seit dem Tod ihrer Mutter schmeißt sie den Haushalt und kümmert sich um alles. Jetzt geht sie zum Studieren nach Schottland und überlässt Lara Jean die Rolle des Familienoberhauptes und der großen Schwester.
Mir hat es sehr gefallen, Lara Jeans Charakterentwicklung zu beobachten. Aber schon ohne Entwicklung ist sie einfach großartig. Sie sieht die Welt zwar ein bisschen durch eine rosarote Brille, aber ich mochte sie wirklich gern.
Einen großen Teil des Buches nimmt Lara Jeans „Scheinbeziehung“ mit Peter Kavinsky, einem weiteren Briefempfänger ein. Als nämlich Josh sie zur Rede stellt, sagt sie einfach, sie wäre jetzt mit Peter zusammen, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden.
Peter ist vermutlich das, was man sich unter dem beliebtesten Jungen der Schule vorstellt. Natürlich ist er mit dem beliebtesten Mädchen der Schule zusammen – oder war es noch bis vor Kurzem. Deshalb steigt er auf Lara Jeans impulsive Behauptung ein und verfolgt damit seine ganz eigenen Ziele. Aber kann so eine Scheinbeziehung gut gehen?
Und was ist eigentlich, wenn Margot erfährt, dass Lara Jean in Josh verliebt ist? 

Fazit: 

Das Buch war einfach wahnsinnig toll. Ich würde es am liebsten gleich nochmal lesen und freue mich schon riesig auf den zweiten Teil, der im Juni nächsten Jahres erscheint. Ich sage jetzt nicht, dass diese Geschichte total tiefgründig war, aber sie besaß auf jeden Fall mehr Tiefgang, als es so manche anderen Contemporary-Bücher haben. Besonders die Charaktere und ihre Beziehungen konnten mich verzaubern und sie machten das Buch zu etwas ganz Besonderem für mich.
 
                                                         6 / 6 Herzen

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