[Rezension] Monument 14 (02)

Die Flucht 





Autor: Emmy Laybourne
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Heyne fliegt
ISBN 978-3453534551
304 Seiten 

Klappentext: 

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Zivilisation bricht zusammen, und aus einer nahen Chemiefabrik entweicht eine gefährliche Giftwolke. Dann dringt das Gerücht durch, dass die Überlebenden von Denver aus ausgeflogen werden. Die Jugendlichen bestimmen eine Gesandtschaft, die sich nach Denver durchschlagen soll. Der Rest von ihnen bleibt zurück, darunter der eher schüchterne Dean, der sich früher immer aus allem herausgehalten hat. Als sie von einem gewalttätigen Einbrecher bedroht werden, muss Dean über sich selbst hinauswachsen…


Meine Meinung: 

Der erste Teil dieser Reihe hatte mir eigentlich so gut gefallen, ich weiß gar nicht, warum ich so lange mit dem Weiterlesen gewartet habe.
Auch dieses Mal hat mich die Autorin nicht enttäuscht.
Nachdem die Hälfte der Kids aus dem Greenway Richtung Denver aufgebrochen sind, sind Dean, Astrid, die Zwillinge und Chloe allein zurück geblieben. Doch sie bleiben nicht wirklich lange allein…
Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Dean und seinem Bruder Alex erzählt, der draußen mit den anderen unterwegs ist. Die erste Hälfte der Strecke kommen sie auch ganz gut voran, doch dann werden sie überfallen und müssen zu Fuß weiterlaufen.
Obwohl Alex erst 13 ist, ist er schon sehr reif für sein Alter. Er war immer ruhig und sachlich und versuchte, mit Vernunft eine Lösung für jedes Problem zu finden.
Dean hat immer noch mit seinen Selbstzweifeln zu kämpfen, doch er ist inzwischen Selbstbewusster geworden.
Astrid hat mich manchmal ein bisschen genervt. Sie macht immer so einen auf ganz hart und selbstständig, dabei ist sie ja schwanger und sollte sich auch mal ein bisschen ausruhen. Außerdem kann sie schlecht ihre Gefühle zeigen und Dean, der schon ewig in sie verliebt ist, tat mir ab und zu ein bisschen leid.
Das Ende fand ich super spannend und konnte mich gar nicht mehr davon losreißen. Der Epilog war dann schon recht friedlich, fast schon wie ein Happy End… Aber falsch gedacht: Natürlich ist noch nicht alles so, wie es sein sollte und auch der dritte Teil wird nochmal voller Spannung stecken. 

Fazit:

Auch der zweite Teil hat mich wieder meine Nägel abkauen lassen, so spannend war es teilweise. Die Endzeit-Elemente in diesem Buch waren total super und glaubwürdig. Ich bin sehr gespannt, wie im dritten Band alles endet. 

                                                        5 / 6 Herzen

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