[Rezension] Fire & Flood

Wer hätte das gedacht









Autor: Victoria Scott
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Scholastic
ISBN 978-0545537469
305 Seiten

Klappentext: 

Tella's brother is dying. He's got cancer, and Tella is helpless to save him. Or so she thought. When an invitation arrives for Tella to compete in the Brimstone Bleed, a deadly competition that will lead her through treacherous jungle and scorching desert, she doesn't think twice. Because the prize is a cure to any illness. But Tella will be facing more than just the elements

Meine Meinung: 

Ich hatte dieses Buch relativ kurz nach dem Erscheinen gekauft, aber im Laufe der Zeit irgendwie die Lust darauf verloren. Zwischenzeitlich habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, es ungelesen wieder wegzugeben. Gut, dass ich das nicht getan habe!
Denn vor Kurzem erschien ja die deutsche Version und ich habe Ninnis Videorezension dazu geschaut, die mir total Lust auf das Buch gemacht hat. Also habe ich gleich zu dem Buch gegriffen.
Anfangs war ich sehr erstaunt, denn Tella lebt in unserer Welt. Ich hatte irgendwie mit was Dystopischem oder Fantasy-mäßigem gerechnet. Tella lebt mit ihrer Familie irgendwo im Nirgendwo in Amerika. Ihr großer Bruder ist schwer krank, auch wenn niemand sagen kann, was er hat.
Und plötzlich erhält Tella eine Einladung zu einem mysteriösen Wettlauf… Dem Brimstone Bleed. Bei diesem Wettkampf, von dem die Öffentlichkeit nichts weiß, geht es darum, vier verschiedene Öko-Systeme zu durchlaufen um am Ende den Hauptgewinn abzustauben: Das Heilmittel für eine geliebte Person. Tella muss nicht zweimal darüber nachdenken, ob sie teilnimmt. Außerdem bekommt jeder Teilnehmer ein Pandora – ein Tier mit besonderen Fähigkeiten.
Ich weiß nicht wieso, aber diese Geschichte bleibt immer noch in meinem Kopf, auch wenn ich sie schon vor einer Woche beendet habe. Tella ist zwar ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ich habe sie total in mein Herz geschlossen. Oft habe ich mir die Frage gestellt, ob ich auch solche Längen gehen würde, um jemanden zu retten, den ich liebe (die Antwort war ja, aber ich würde wahrscheinlich schon im Dschungel sterben :D ). Tella befindet sich oft in so gefährlichen und Furcht einflößenden Situationen, dass ich mich gefragt habe, warum sie nicht längst zusammengebrochen ist. Denn das Brimstone Bleed stellt seine Teilnehmer mehr als einmal vor moralisch fragwürdige Aufgaben. Zum Glück findet Tella eine kleine Gruppe, der sie sich anschließen kann. Da sind auch einige interessante Charaktere dabei, die später für die ein oder andere Überraschung gut sind.
Besonders toll fand ich übrigens die Pandoras. Was für eine tolle Idee! Und Tellas Pandora mochte ich ganz besonders. Es ist ein Baby-Fuchs, der Madox heißt und seine Fähigkeiten erst nach einer Weile zeigt.
Das Ende war total spannend und ich habe mit Tella gezittert. Und direkt nach dem Beenden habe ich den zweiten Teil bestellt. 

Fazit:

Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht von dem Buch. Ich konnte es gar nicht mehr weglegen und fand sowohl die Charaktere, als auch die Pandoras toll. Die Idee ist jetzt insgesamt nicht so ganz neu, konnte mich aber trotzdem überzeugen. Empfehlen kann ich das Buch vor allem Leuten, die Panem mochten, denn die einzelnen Öko-Systeme weisen schon Ähnlichkeiten zu den Hungerspielen auf (auch, wenn hier nicht jeder jeden töten muss).  

                                                                     5 / 6 Herzen

Kommentare:

  1. Klingt vielversprechend! :) ich hab das Buch vor kurzem auf Deutsch gekauft. Bin gespannt :))

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    1. Ui, dann bin ich gespannt, wie es dir gefällt! :):)

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