[Rezension] Incarceron

Fliehen heißt Sterben




Autor: Catherine Fisher
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Penhaligon
ISBN 978-3764530808
480 Seiten 

Klappentext: 

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis. Sein Inneres besteht aus gigantischen Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten. An diesem Ort gibt es weder Freundschaft noch Vertrauen – und es gibt keine Hoffnung auf Entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen, und er wiederum ist Claudias letzte Hoffnung, dem goldenen Käfig ihres eigenen Lebens zu entfliehen. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt ...

Meine Meinung: 

Das Buch lag bestimmt schon ein Jahr auf meinem SuB und es wurde einfach mal Zeit dafür. Ich bin gerade irgendwie total in Fantasy-Stimmung.
Die Protagonisten der Geschichte sind Claudia und Finn. Finn ist ein Häftling in Incarceron, das man sich allerdings nicht als normales Gefängnis vorstellen kann. Er ist dort, seit er ungefähr 15 Jahre alt ist und kann sich an nichts zuvor erinnern. Doch er ist sich sicher, dass er von Außerhalb stammt und kein Zellgeborener ist. Außerdem hat er eine besondere Gabe, die ihm bei seiner Flucht helfen könnte.
Claudia ist die Tochter des Hüters von Incarceron. Sie soll in naher Zukunft den Prinzen heiraten, auch wenn sie das eigentlich gar nicht möchte. Obwohl das halbe Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist,  erfährt man über Claudia eigentlich nicht wirklich viel, außer dass sie und ihr Lehrer Jared sich sehr nahe stehen. Doch als sie Kontakt zu Finn aufnimmt, wird es zu ihrer Aufgabe, ihn zu befreien.
Ich hatte anfangs ehrlich gesagt Angst, dass wir nur aus Finns Perspektive lesen und die gesamte Zeit als Leser in Incarceron verbringen. Doch gleich auf den ersten Seiten stellte ich fest, dass dem nicht so ist und dass auch Claudia in ihrer Welt „außerhalb“ einiges zu erzählen hat.
Ich wusste auch nicht, dass Incarceron unterirdisch ist, bzw. dass es kein Tageslicht gibt. Das hat dem Ganzen für mich immer so eine dunkle, drückende Stimmung beigefügt, sodass ich eigentlich lieber aus Claudias Perspektive gelesen habe.
Incarceron selbst fand ich ziemlich interessant, denn im Prinzip ist das Gefängnis ein Lebewesen, das nicht aus seiner Haut kann. Es beobachtet, urteilt und spricht mit seinen Insassen. Und es ist ziemlich böse.
Hinter der hauptsächlichen Storyline der Flucht aus Incarceron verbergen sich allerdings noch Intrigen am Hofe der Königin. Ich muss sagen, dass ich das nicht besonders gut gemacht fand, da ziemlich schnell klar war, was da los war.
Die Geschichte war schon irgendwie spannend und ganz gut, aber mein größtes Problem war, dass es mich irgendwie nicht gepackt hat. Ich kann jetzt nicht sagen, dass mir die Charaktere komplett egal waren, aber es konnte mich einfach nicht so erreichen, dass ich unbedingt weiterlesen musste.
Die Welt, in der Claudia lebt, fand ich übrigens auch ziemlich spannend. Leider bleibt alles noch ein bisschen vage und der Leser muss sich seinen Teil zusammenreimen.
Zum Ende hin gab es dann doch noch ein paar überraschende Plottwists und es wurde ziemlich spannend. Das Ende bietet auf jeden Fall eine gute Grundlage für den zweiten Teil der Dilogie. 

Fazit: 

Diese Mischung aus Fantasy und Dystopie ist auf jeden Fall ein spannendes Buch. Jedoch konnte es mich irgendwie nicht so ganz packen, sodass ich das Buch gut und gerne zwischendurch auch mal weglegen konnte. Ich bin allerdings gespannt, ob wir im zweiten und letzten Teil noch ein bisschen mehr über die Welt erfahren, und wie es mit Finn und Claudia weitergeht. 

                                             4 / 6 Herzen

Kommentare:

  1. Guten Morgen Stefanie!

    Ich fand Incarceron ja total klasse! Mich hatte es von der ersten Seite an mitgerissen und vor allem fand ich auch die Erklärung am Ende zum Gefängnis genial :)

    Ich hab dich übrigens hiermit getaggt!!! und würde mich freuen, wenn du mitmachst!
    http://blog4aleshanee.blogspot.de/2015/06/tag-unicorn-book.html

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Huhu :)
      Naja.. du hast recht, die Erklärung war wirklich ziemlich ausgefallen. Aber irgendwie hat es mich halt nicht so erreicht.
      Ich bin leider super TAG-Faul, also vergib mir, wenn ich nicht mitmache :D
      Liebe Grüße

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  2. Hi :D

    Das Buch liegt auch noch auf meinem SuB und bei deiner Rezi bekomme ich irgendwie total Lust es bald mal zu lesen, auch wenn es dich nicht komplett überzeugen konnte :D Ich finde es klingt einfach nach einer tollen Idee...

    glg Nadja

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    1. Da hast du recht, die Idee ist wirklich toll und auch nichts, was man schon kennt :)

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  3. Uhhh das klingt ja spannend! :)
    das Buch wartet noch auf meinem Sub :D bin ja mal gespannt :)

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