[Rezension] Vampire Academy 01

Überraschend gut 

Autor: Richelle Mead
Erscheinungsjahr: 2007
Verlag: Razorbill
ISBN 978-1595141743
352 Seiten

Klappentext: 

St. Vladimir’s Academy isn’t just any boarding school—it’s a hidden place where vampires are educated in the ways of magic and half-human teens train to protect them. Rose Hathaway is a Dhampir, a bodyguard for her best friend Lissa, a Moroi Vampire Princess. They’ve been on the run, but now they’re being dragged back to St. Vladimir’s—the very place where they’re most in danger. . . .
Rose and Lissa become enmeshed in forbidden romance, the Academy’s ruthless social scene, and unspeakable nighttime rituals. But they must be careful lest the Strigoi—the world’s fiercest and most dangerous vampires—make Lissa one of them forever.



Meine Meinung: 

Da ich in der letzten Woche viele kurze Bücher lesen wollte, ist meine Wahl auch auf Vampire Academy gefallen. Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass ich die Reihe dieses Jahr noch anfange, weil ich nicht nur Positives darüber gehört habe und vor allem, weil ich seit Ewigkeiten kein Buch mehr über Vampire gelesen habe oder überhaupt lesen wollte.
Aber ich muss sagen, dass ich schon positiv überrascht bin. Ich wurde von Anfang an in die Story hineingesaugt und musste einfach immer weiter lesen. 
Die Protagonistin Rose und ihre beste Freundin Lissa sind vor zwei Jahren von der St. Vladimir Academy weggelaufen und dafür hatten sie auch einen guten Grund. Rose ist ein Dhampir, halb Mensch, halb Vampir und es ist ihre Lebensaufgabe, Lissa zu beschützen, denn diese ist eine Moroi, eine königliche Vampirin. Doch dann werden die beiden doch geschnappt und müssen die Schule für Dhampire und Moroi wieder besuchen. 
Rose hat aufgrund ihrer langen Abwesenheit einiges aufzuholen und bekommt deshalb zusätzliches Training von Dimitri, einem etwas älteren Dhampir, in den sie sich nach und nach verliebt. 
Kurz nachdem die beiden Freundinnen wieder an der Schule sind, passieren Lissa allerdings schlimme Dinge und Rose muss gut auf ihre beste Freundin aufpassen.   
Mir gefiel Rose als Charakter ziemlich gut. Sie hat keine Angst und hat ein sehr loses Mundwerk, das mich oft zum Lachen gebracht hat. Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem sie nicht in irgendwelche Probleme deswegen gerät. 
Die Liebesgeschichte zwischen Rose und Dimitri kann man eigentlich fast nicht so nennen, denn was sich zwischen ihnen entwickelt, ist eigentlich sehr langsam und es steht auch nicht im Vordergrund der Geschichte. 
Die ganze Vampirwelt ist hier wieder anders aufgebaut und ein bisschen russisch angehaucht, aber das war gar nicht so schlimm. So gab es wenigstens keine lästigen Wiederholungen von Dingen, die man schon kennt. Die Moroi-Vampire beherrschen sogar ein Element durch Magie. 
Ein großer Pluspunkt war auch die unerschütterliche Freundschaft zwischen Rose und Lissa. 
Das Ende war wirklich überraschend und nochmal sehr actionreich. 
Nach dem Lesen habe ich leider den großen Fehler gemacht, den Film zu gucken… Oh man, war der schlecht. Und Dimitri war einfach soo hässlich!    

Fazit: 


Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser Reihenauftakt so gut gefallen würde. Selbst jemand, der schon unzählige Vampirbücher gelesen hat, wird diese Geschichte wahrscheinlich als Abwechslung empfinden. Besonders gut gefallen hat mir die schlagfertige und temperamentvolle Protagonistin Rose sowie ihre Freundschaft zu Lissa, für die sie wohl wirklich alles tun würde. Eine schöne Mischung aus Vampiren, Internat und einem Hauch Magie. 

                                                            5 / 6 Herzen

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