[Rezension] Paper Towns

Konnte meinen Erwartungen nicht entsprechen



Autor: John Green
Erscheinungsjahr: 2009
Verlag: Speak
ISBN 978-0142414934
336 Seiten

Klappentext:

When Margo Roth Spiegelman beckons Quentin Jacobsen in the middle of the night—dressed like a ninja and plotting an ingenious campaign of revenge—he follows her. Margo’s always planned extravagantly, and, until now, she’s always planned solo. After a lifetime of loving Margo from afar, things are finally looking up for Q . . . until day breaks and she has vanished. Always an enigma, Margo has now become a mystery. But there are clues. And they’re for Q.


Meine Meinung:

Seit ich wusste, dass auch Paper Towns verfilmt wird, habe ich mir vorgenommen, das Buch zu lesen. Da kam es mir natürlich sehr gelegen, dass der Juni unser Roadtrip-Monat war. Naja. Ich habe das Buch erst im Juli beendet und der Roadtrip hat auch wirklich nur einen ganz kleinen Teil eingenommen, sodass man es eigentlich gar nicht zählen konnte :D
Anfangs fand ich das Buch ganz gut. Wir lernen Q und seine Freunde kennen, die alle ein bisschen Außenseiter sind und lustige Eigenheiten haben.
Und natürlich lernen wir Margo kennen, die das ganze Buch über zu einer Art Göttin hochstilisiert wird. Während ich das Buch gelesen habe, konnte ich es nachvollziehen, denn sie war wirklich dieses coole Mädchen, das keinen so wirklich an sich heranlässt, aber die coolsten Sachen erlebt. So lernen wir sie vor allem in den ersten Kapiteln kennen, als sie eines Nachts Q auf einen ihrer Ausflüge mitnimmt. Was die beiden erleben ist auch wirklich cool, das muss man ihr schon lassen.
Aber dann verschwindet Margo und nach und nach wird klar, dass keiner sie wirklich kennt. Vor allem ich als Leser nicht.
Überall hat sie Rätsel versteckt, die keiner wirklich verstehen kann und mit deren Hilfe Q hofft, sie zu finden.
Da er aber ab einem gewissen Punkt nicht weiterkommt, hängt das Buch in der Mitte ziemlich.
Was ich allerdings schön fand, war mal wieder John Greens Schreibstil. Es gab unzählige Sätze, die man einfach auf ein Poster schreiben könnte, weil sie so schön und so voller Lebensweisheit waren.
Im letzten Drittel des Buches begeben sich Quentin und seine Freunde dann doch auf einen richtigen Roadtrip, und der hat richtig Spaß gemacht. Das hätte John Green gerne schon eher einbringen können.
Das Ende hat dann irgendwie alles kaputt gemacht. Ich mochte Margo überhaupt nicht mehr und die ganze Situation war einfach blöd. Ich will euch aber auch nicht zu viel verraten.


Fazit:

Das ist nach dem Schicksal das zweite Buch von John Green, das ich gelesen habe und ich muss sagen, ich hätte ein bisschen mehr erwartet. Ich wusste zwar schon, dass das Schicksal wohl sein bestes Buch ist und die anderen da nicht wirklich herankommen. Die Idee war ja auch gar nicht schlecht und der Schreibstil war auch wunderschön. Aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so richtig packen, was wohl vor allem an Margo lag, die ich irgendwann einfach nur noch selbstbezogen und scheiße fand. Entschuldigt die Ausdrucksweise.

                                                4 / 6 Herzen

Kommentare:

  1. Huhu Liebes :)
    Der John Green-Hype nimmt wohl nie wieder ab (was ich nicht schlecht finde, ich mochte ihn noch, als er nicht sehr bekannt in Deutschland war). Jetzt wollen die ja auch die Verfilmung von "Eine wie Alaska" durchziehen, die ist schon seit Jahren im Gespräch, nun nimmt das Ganze aber eine Gestalt an.
    Von "The Fault in our Stars" (Film) war ich zwar begeistert, allerdings fand ich das Buch viel besser. Irgendetwas sagt mir, dass ich "Papertowns" (als Film) nicht sehr mögen werde. Der Grund ist Cara Delevigne. Ich kann die einfach nicht leiden ^^

    Liebe Grüße
    Carly

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    1. Hey du :)
      ... Genau aus diesem Grund glaube ich, dass sie eine tolle Margo abgeben wird :D (Und wegen der Augenbrauen).
      Ja, das mit dem Alaska-Film hatte ich ursprünglich gehört, bevor Paper Towns ernst wurde und hatte mich erst gewundert. Aber klar machen die das, ist ja auch eine Goldgrube. Das Buch muss ich allerdings auch erst noch lesen...
      Liebe Grüße :)

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  2. Mir ging es ziemlich ähnlich wie dir, aber ich freue mich trotzdem auf den Film - ich mag Cara Delevigne irgendwie! :D

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  3. Ich bin gerade in den letzten Zügen und froh, wenn es endlich vorbei ist.. Irgendwie habe ich mir das Buch spannender oder zumindest aufregender vorgestellt..

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    1. Oh mist, das ist ja doof... Aber ich glaube, das geht vielen so, wir haben ja durch TFIOS schon große Erwartungen. Wahrscheinlich sollte man erst alle seine anderen Bücher lesen, bevor man TFIOS liest, damit man nicht enttäuscht wird :D

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  4. Ui das klingt aber nicht gut. Ich habe das Buch diese Woche auch gelesen, und ich fand es echt toll, fast noch besser als das Schicksal. Und ja klar ist Margo nicht mega symphatisch, aber das war ja letztendlich der Sinn des Buches, das man erkennt, dass man niemanden so hoch heben sollte.

    LG Piglet <3

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    1. echt? Oha... Ja okay, aber trotzdem.. Nein :D Mir hat es einfach nicht so gefallen

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  5. Hey Stefanie,

    ich habe das Buch auch letztes Jahr gelesen, weil der Film dazu anstand. Mir gefiel es sehr gut! Ich hatte es super schnell durch und war begeistert! Der Film selbst war ebenfalls gut, wenn auch nicht ganz so gut, wie das Buch.
    Hast du den Film denn noch gesehen? Wenn ja, wie gefiel er dir?

    Liebste Grüße,
    Michelle von Secret Storys

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    1. Huhu :) Ja, ich habe den Film später noch angeschaut... und ich fand ihn total langweilig. Stellenweise hätte ich ihn am liebsten ausgemacht :D
      Liebe Grüße

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