[Rezension] Everything Everything

Wunderschön geschrieben



Autor: Nicola Yoon
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Delacorte 

ISBN 978-0552574235
320 Seiten




Wenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn Madeline hat einen seltenen Immundefekt und ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch dann zieht nebenan der gut aussehende Olly ein - und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren. 



Madeline hat SCID, eine Krankheit, die sie praktisch allergisch gegen die ganze Welt macht. Deshalb ist Madeline niemals außerhalb ihres Hauses, wird zu Hause unterrichtet und versorgt. Eigentlich ist das auch ganz okay für sie, sie hat immerhin ihre Bücher. Doch dann zieht nebenan diese neue Familie ein und Madeline beobachtet sie. Vor allem den süßen Ollie. 

Ich hatte schon vor ca einem halben Jahr das erste Mal von diesem Buch gehört. In Amerika wurden einige Arcs davon vergeben und ausschließlich jeder hat davon geschwärmt. Eine meiner Lieblingsbooktuberinnen hat schon gar nicht mehr aufgehört. Und so habe ich gewartet und gewartet, bis es endlich erschien. Als ich es Anfang September endlich in den Händen hielt, habe ich es so gut wie an einem Stück verschlungen. Was auch nicht weiter schwer ist, es hat nur knapp 300 Seiten, davon sind viele noch nicht mal ganz mit Text bedruckt und teilweise sind auch nur Zeichnungen darin. 
Gerade das fand ich an dem Konzept des Buchs so cool. Ich liebe generell alles, was außer Text noch in Büchern zu finden ist - ob es nun Fotos, Listen, Kassenbelege oder was auch immer sind. Schon allein aus diesem Grund hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. 
Das zweite, was ich in Büchern liebe, sind Chat-Gespräche. Die können mich, wenn sie denn gut gemacht sind, total zum Grinsen und Giggeln bringen. 
Außerdem war Madelines Krankheit wirklich einzigartig. Auch ihr Umgang mit der Situation war toll und ich habe sie manchmal fast ein bisschen beneidet, dass sie so viel Zeit zum Lesen hat (auch wenn sie dafür natürlich ganz viele andere Dinge nicht hat). 
Die zweite Hälfte des Buchs fand ich ziemlich unerwartet und überraschend. Aber ich will euch natürlich nicht zu viel verraten. Das Ende hätte meiner Meinung nach ein bisschen mehr sein können, aber es war okay. 

Everything Everything eilte sein Ruf voraus und ich bin mit riesigen Erwartungen an die Geschichte heran gegangen. Zum Glück wurden diese größtenteils erfüllt. Es ist jetzt nicht mein neues Lieblingsbuch, aber es ist wirklich nah dran und ich werde es ganz bestimmt bald nochmal lesen, denn es hat total Spaß gemacht, Madeline zu begleiten. Übrigens ist das Cover der Wahnsinn! 

5,5 / 6 Blümchen

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