[Rezension] Day 21

Für Fans von Bellarke


Autor: Kass Morgan
Erscheinungsjahr: 
Verlag: 2014
ISBN 978-1444766905

311 Seiten



100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde nach einer Nuklearkatastrophe erneut zu besiedeln. Eine völlig entvölkerte Erde – das dachten sie. Falsch gedacht.
Komplett überraschend wird das Camp der Jugendlichen von Erdgeborenen überfallen - ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Wells versucht, die Überlebenden in Sicherheit zu bringen, muss aber gegen Anfeindungen aus der eigenen Gruppe kämpfen. Bellamy ist währenddessen auf der verzweifelten Suche nach seiner Schwester Octavia, die spurlos verschwunden ist. Die mutige Clarke, die in ihren Gefühlen zwischen ihm und Wells schwankt, hilft ihm dabei - und stößt auf ein grässliches Geheimnis. Gleichzeitig droht auf den Raumschiffen der Sauerstoff auszugehen. Das Überleben der Menschen hängt am seidenen Faden.


Da ich den ersten Band innerhalb eines Tages verschlungen hatte und ich natürlich wissen wollte, wie es weitergeht, konnte ich nicht lange warten. 
Im ersten Band war inhaltlich finde ich nicht soo viel passiert, das holte die Autorin aber im zweiten Buch wieder auf. Die 100 haben schmerzlich herausgefunden, dass sie auf der Erde nicht allein sind. Gerade Wells hat in dieser Hinsicht eine äußerst interessante Begegnung, die ich gerne verfolgt habe. 
Clarke und Bellamy machen sich auf die Suche nach Octavia, die verschwunden ist. 
Dann werden auf einmal Leute aus dem Camp krank und zwar drei Wochen nach der Landung. Clarke hat Angst, dass die Folgen der Strahlung sich erst jetzt zeigen. Außerdem macht sie einige interessante Entdeckungen, die mich sehr gespannt auf Band drei gemacht haben. 
Wie schon im ersten Buch, habe ich nicht so gerne aus Glass’ Perspektive gelesen, was aber daran lag, dass es mich nicht so sehr interessiert hat, was auf der Ark so vor sich geht. 
Ich muss sagen, dass die Autorin es sich auch hier mit ihren Konflikten wieder ziemlich leicht gemacht hat. Es kommt zwar definitiv Spannung auf, aber die Konflikte hätten für die Protagonisten auch ein bisschen schwieriger zu lösen sein können. So ist manchmal alles ein bisschen Friede-Freude-Eierkuchen. 
Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich muss aber sagen, dass das wahrscheinlich daran liegt, dass ich die Serie liebe und vor allem Bellarke… Mir ist trotzdem bewusst, dass das keine literarische Meisterleistung ist.
Das Ende war ziemlich krass (zumindest was Glass angeht) und ich wollte wieder sofort weiterlesen. 



Wenn ich das Buch objektiv betrachten würde und die Serie nicht kennen und lieben würde, hätte mir das Buch wahrscheinlich nicht so gut gefallen. Doch genau das ist der Fall und auch wenn ich mir der Schwächen, die die Geschichte ab und zu hat, bewusst war, habe ich sie doch sehr gerne gelesen. Eine Empfehlung kann ich von daher nur für Fans der ersten Buchs oder von Bellarke aussprechen (denn ich glaube, nicht mal jeder, der die Serie liebt, würde die Bücher mögen, sie sind ja schon ziemlich anders). 



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