[Rezension] Elias & Laia 01

Die Herrschaft der Masken 



Autor: Sabaa Tahir
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: One
ISBN 978-3846600092
512 Seiten


Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ... 




Dieses Buch habe ich als Hörbuch gehört. Ich hatte die englische Version davon schon sehnsüchtig erwartet, seitdem sie einen Klappentext hatte. Als es dann erschienen ist, habe ich allerdings irgendwie keine Lust darauf gehabt und als es auf Deutsch erschienen ist, hat es einige schlechte Bewertungen bekommen. Außerdem hatte ich eine Leseprobe dazu gelesen, die mir nicht wirklich zugesagt hat.  Aber dann habe ich mir doch einen Ruck gegeben. 
Das Setting vermittelt den Eindruck, dass man sich im antiken Rom befindet. Dort herrscht das Volk der Martialen, die sehr gewalttätig sind, gerade die Masken. Die haben eine spezielle Ausbildung zum Kämpfen. Das Volk der Martialen unterdrückt die Kundigen, denen das Land vorher gehörte. Laia ist eine von ihnen und sie muss mit ansehen, wie ihre Großeltern von einer Maske ermordet werden und sie ihren Bruder verschleppen. Laia macht sich deshalb viele Vorwürfe. 
Elias ist eine Maske, aber er will desertieren. Er hasst die Gewalt, die ihn auf Schwarzkliff, der Schule für die Masken, umgibt und die für immer sein Leben sein wird. 
Ich muss sagen, die gute erste Hälfte fand ich extrem langweilig. Das lag an verschiedenen Dingen. Erstens mochte ich beide Sprecher nicht, aber gerade Laia fand ich ganz grausig. Sie wurde immer so leidend und verzweifelt gesprochen. Das liegt natürlich auch an ihrem Charakter, weil sie einfach anfangs total schwach und selbstmitleidig und leidend ist, was mich sehr genervt hat. Elias Sprecher hat mich auch ab und zu genervt, aber nicht so sehr, wie Laias. Außerdem fand ich die Geschichte auch einfach nicht so klasse. Das hat sich geändert, als Elias und Laia sich auf Schwarzkliff kennen lernen, ab da wurde es dann spannender. 
Die Geschichte ist teilweise echt extrem blutig und brutal und ich war manchmal echt geschockt, wie es da zugeht. 
Ich muss ja sagen, ich finde es geradzu unverschämt, dass die Autorin das erst als Einzelband verkauft hat. Jetzt wurde ja zum Glück eine Fortsetzung angekündigt. Das Ende kann einfach nicht für sich stehen. 



Nachdem mich die erste Hälfte des Buchs doch sehr enttäuscht hat, hat die zweite Hälfte das Ruder wieder ein bisschen herumgerissen. So kann ich insgesamt sagen, dass das Buch ganz nett war, aber auch nicht mehr als das. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen, weil ich neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich würde es jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen. 


4/6 Blümchen

Kommentare:

  1. Hallo Stefanie,

    schade, dass es dir nicht besser gefallen hat, für mich war es ein absolutes Highlight. Aber so sind wir nunmal alle unterschiedlich.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  2. Schöne Rezi. <3
    Das es mir nicht gefallen hat, weißt du ja schon. :P

    Wenn du dann Band 2 liest oder hörst, musst du mir sagen, wie es weiter ging, denn selber weiterlesen werde ich wohl nicht. :)

    LG

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