[Rezension] Young World 01

Die Clans von New York


Autor: Chris Weitz
Erscheinungsjahr: 2015 
Verlag: Dtv 
ISBN 978-3423761215
384 Seiten



Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.




Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Ich liebe post-apokalyptische Bücher und Young World hat mich da nicht enttäuscht. 
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jefferson und Donna erzählt. Jeffs großer Bruder hat bislang den Clan geleitet, doch er wird 18 und fällt der geheimnisvollen Krankheit zum Opfer, an der jeder Mensch über 18 stirbt und weshalb es auf der Welt nur noch Jugendliche gibt. 
Jeff wird der neue Anführer und begibt sich sogleich auf eine Mission, um eventuell mehr über die Krankheit zu erfahren. 
Er ist natürlich nicht allein, mit von der Partie ist unter anderem ein Typ namens Brainbox, der extrem intelligent und teilweise sehr komisch ist. 
Außerdem kommt Donna mit, Jeffs beste Freundin seit jeher und das Mädchen, in das er verliebt ist. Blöd nur, dass Donna eigentlich Jeffs großen Bruder mochte… Mit Donna konnte ich mich leider überhaupt nicht anfreunden. Anfangs sagt sie, dass sie eigentlich ein ganz ruhiges  Mädchen ist, aber durch ihre Sprache und ihre Grobheit ist davon nichts zu sehen. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jeff hat mir nicht so gut gefallen, denn ich hatte immer das Gefühl, dass Donna nur halb bei der Sache ist. 
Die Reise, die Jeff und seine Freunde unternehmen und die Abenteuer, die sie unterwegs erleben, haben mir allerdings ziemlich gut gefallen. Das Setting war echt super und es gab immer wieder Situationen, die total ausweglos erschienen, die die Gruppe jedoch trotzdem meistern konnte. 
Man merkt, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde, denn es gab sehr viel Action, doch das hat mich nicht gestört. Es gibt auch genug Momente, in denen ein bisschen Ruhe einkehrt, was das Ganze wieder ausgeglichen hat. 
Das Ende war ziemlich überraschend und es gibt einen miesen Cliffhanger, der extrem neugierig macht. 


Bis auf die weibliche Protagonistin hat mir das Buch sehr gut gefallen. Fans von Post-apokalyptischen Geschichten sollten unbedingt mal reinlesen. 


5/6 Blümchen

1 Kommentar:

  1. Hallo Stefanie,

    das ist diese Woche schon die zweite gute Rezension, die ich zu dem Buch lese. Ihr macht mich alle richtig neugierig, es wird wohl früher oder später hier einziehen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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