[Rezension] The Jewel

Hat den Hype nicht verdient


Autor: Amy Ewing 
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Harper Teen
ISBN 978-0062235794
368 Seiten



The Jewel means wealth, the Jewel means beauty—but for Violet, the Jewel means servitude. Born and raised in the Marsh, Violet finds herself living in the Jewel as a servant at the estate of the Duchess of the Lake. Addressed only by her number—#197—Violet is quickly thrown into the royal way of life. But behind its opulent and glittering facade, the Jewel hides its cruel and brutal truth, filled with violence, manipulation, and death.
Violet must accept the ugly realities of her life . . . all while trying to stay alive. But before she can accept her fate, Violet meets a handsome boy who is also under the Duchess's control, and a forbidden love erupts. But their illicit affair has consequences, which will cost them both more than they bargained for. And toeing the line between being calculating and rebellious, Violet must decide what, and who, she is willing to risk for her own freedom.



Ich hatte schon einige positive, aber vor allem auch negative Meinungen zu The Jewel gelesen, weshalb ich so lange damit gewartet habe, es zu lesen. 
The Jewel ist eine Dystopie, in der eine riesige Stadt in mehrere Ringe aufgeteilt ist. Der innerste Ring heißt „The Jewel“ und dort wohnen die königlichen Leute. Die Protagonistin Violet ist ein Surrogate, was bedeutet, dass ihr Leben dazu bestimmt ist, den Reichen Leuten für eine bestimmte Sache zu dienen. Sie hat eine Gabe, mit der sie beispielsweise Dinge wachsen lassen kann, auch wenn es sie körperlich enorm anstrengt. 
Wir treffen Violet kurz vor ihrer Versteigerung und erleben ihr Dasein in einem der Paläste mit. Wie sie und die anderen Mädchen von ihren „Besitzerinnen“ behandelt werden, ist teilweise echt schrecklich. Eigentlich sollten sie froh sein, dass sie die Surrogates haben und sie auf Händen tragen. Stattdessen dürfen sie keinen eigenen Willen haben und wenn sie gegen die Regeln verstoßen, kann das harte Konsequenzen haben. 
Die Herzogin, die Violet kauft, ist auch irgendwie eine komische Person. Manchmal behandelt sie Violet wie ein Stück Dreck und im nächsten Moment erzählt sie ihr ihre Lebensgeschichte. Ich konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, weil sie so willkürlich waren. 
Das Buch wurde zwar teilweise mit Selection verglichen, aber außer der schönen Kleider hat es damit eigentlich nichts gemeinsam. The Jewel ist auf jeden Fall ziemlich düster und teilweise auch echt heftig.
Dann gibt es da noch die Liebesgeschichte… Nach etwa 160 Seiten wird das Love-Interest eingeführt, was mich schon ein bisschen (negativ) überrascht hat, weil ich damit jetzt irgendwie gar nicht gerechnet hätte. Die beiden entwickeln dann von jetzt auf gleich eine Beziehung zueinander und küssen sich, als sie sich gerade mal das dritte Mal miteinander sprechen. Mir ging die Liebesgeschichte zu schnell und ich war jetzt auch nicht so ein Fan von dem Typen. 
Nach und nach kommen einige Dinge ans Licht, die das Ganze noch mal ziemlich spannend machen. 
Das Ende ist zwar ein Cliffhanger, aber ich habe jetzt nicht das dringende Bedürfnis, sofort weiterzulesen. 

Die Geschichte hat mich jetzt nicht so wahnsinnig gefesselt, auch wenn sie schon spannend war. Die Liebesgeschichte war mir zu unausgereift und ging mir zu schnell. Ich fand das Buch ganz nett, aber nicht wirklich besonders oder gut. Es war eine interessante Geschichte für zwischendurch, aber mehr auch nicht. 

4,5/6 Blümchen

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