[Rezension] Heir of Fire 03

Leider etwas enttäuschend


Autor: Sarah J. Maas
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Bloomsbury
ISBN 978-1619630659
567 Seiten



Celaena has survived deadly contests and shattering heartbreak―but at an unspeakable cost. Now, she must travel to a new land to confront her darkest truth . . . a truth about her heritage that could change her life―and her future―forever. Meanwhile, brutal and monstrous forces are gathering on the horizon, intent on enslaving her world. Will Celaena find the strength to not only fight her inner demons, but to take on the evil that is about to be unleashed?




Die bisherigen Bücher der Throne of Glass-Reihe hatten mir sehr gut gefallen. Ich hatte allerdings eine Weile gebraucht um weiterzulesen, weil Heir of Fire einfach so ein Wälzer ist. 
Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber das Buch hat mich leider ein bisschen enttäuscht. 

Schon das Ende von Band zwei hat mir nicht so sehr gefallen. Celaena macht sich auf den Weg nach Wendlyn. Vom König von Ardalan (hat der eigentlich auch einen Vornamen?!) hat sie den Auftrag bekommen, die Königsfamilie Ashryver zu töten. Celaena beschließt, den Auftrag des Königs in den Wind zu schießen und macht sich auf die Suche nach Maeve, der Fae-Königin von Wendlyn. Von ihr erhofft sie sich Antworten. Doch die Königin, die auch Celaenas Tante ist, will nicht so einfach mit ihrem Wissen herausrücken. Sie gibt ihr die Aufgabe, dass sie mit einem ihrer Krieger so lange ihre jahrelang unterdrückte Gabe trainieren soll, bis dieser Krieger sie der Antworten würdig erachtet. 

Der Krieger, der Celaena zur Seite gestellt wird, ist Rowan. Er ist ziemlich unfreundlich und sagt manchmal Sachen, für die ich ihn hätte schlagen können. Die beiden trainieren regelmäßig und für lange, lange Zeit ist das das Einzige, was wirklich passiert. 

Eine weitere neue Sicht, die in diesem Buch geschildert wird, ist die von Manon Blackbeak. Sie ist eine Ironteethwitch und hat circa keine Gefühle. Also eine richtig unsympathische Person. Ihre Passagen haben mich leider einfach absolut null interessiert und objektiv betrachtet fand ich sie für den Verlauf der Geschichte auch nicht wirklich wichtig. Vielleicht kommt das ja noch im nächsten Buch. 

Chaol hat sich in diesem Band total negativ entwickelt. Er kommt nicht damit klar, wer Celaena wirklich ist. Das fand ich aber nicht so schlimm, denn irgendwie passten die beiden tatsächlich nicht mehr richtig zusammen. Von mir aus hätte Chaol auch sterben können.

Dorian hat allerdings eine „Neue“, wenn man so will - eine Heilerin. Es kam mir ein bisschen so vor, als hätte die Autorin beim Überarbeiten die Auflage bekommen, dass sie irgendwo wenigstens ein Fünkchen einer Liebesbeziehung mit einbringen musste. 

Das Einzige, was mir an dem Buch wirklich gefallen hat, ist die Beziehung zwischen Celaena und Rowan, die sich langsam entwickelt. Leider scheinen die beiden nur Freunde zu sein… Ich hoffe ja, dass sich da vielleicht auch im nächsten Band noch etwas tut. 

Das Ende hat dann allerdings ziemlich Gas gegeben und es war wirklich spannend. Es sind einige Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet hätte und ich war echt geschockt. So bin ich neugierig auf Band vier und hoffe, dass die Autorin da wieder mehr Spannung einbringt. 



Leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen und ich habe mich streckenweise total gelangweilt. Den neuen Point of View von der Hexe fand ich auch überflüssig und öde. Einziger Lichtblick war die freundschaftliche Beziehung, die sich im Laufe der Geschichte zwischen Celaena und Rowan bildet. Ich hoffe, dass es im nächsten Band zwischen ihnen funkt. Auch das Ende konnte mich dann noch mal überzeugen und mich doch ein bisschen neugierig auf den vierten Teil machen. 


4 / 6 Blümchen

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