[Rezension] Illuminae

Für mich nicht ganz das Richtige


Amie Kaufman & Jay Kristof
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Knopf Books
ISBN 978-0553499117
608 Seiten



This morning, Kady thought breaking up with Ezra was the hardest thing she’d have to do. This afternoon, her planet was invaded. The year is 2575, and two rival megacorporations are at war over a planet that’s little more than a speck at the edge of the universe. Now with enemy fire raining down on them, Kady and Ezra—who are barely even talking to each other—are forced to evacuate with a hostile warship in hot pursuit. But their problems are just getting started. A plague has broken out and is mutating with terrifying results; the fleet’s AI may actually be their enemy; and nobody in charge will say what’s really going on. As Kady hacks into a web of data to find the truth, it’s clear the only person who can help her is the ex-boyfriend she swore she’d never speak to again. Told through a fascinating dossier of hacked documents—including emails, maps, files, IMs, medical reports, interviews, and more—Illuminae is the first book in a heart-stopping trilogy about lives interrupted, the price of truth, and the courage of everyday heroes.



Schon seit auf der BEA letzten Mai so viele ARCs verteilt wurden, hat mich das Buch interessiert. Also habe ich es vorbestellt und geduldig darauf gewartet. 

Das Besondere an der Geschichte ist, dass sie nicht einfach durch Text erzählt wird, sondern durch geheime Dokumente, Überwachungsprotokolle, Emails und so weiter. Das allein ist schon einfach cool und man sieht, wie viel Arbeit in dem Buch steckt. 

Leider war genau diese Erzählweise auch der Grund, weshalb mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat. Mir war auch vorab ehrlich gesagt überhaupt nicht klar, dass das Buch Science Fiction ist. 
Gleich zu Anfang lernen wir Kady und Ezra kennen, die auf dem Planeten Kerenza leben. Dort wird von einer großen Firma illegaler Rohstoffabbau betrieben und mit einem Mal greift eine andere große Firma den Planeten an. Viele Menschen sterben und wer kann, rettet sich auf ein Fluchtraumschiff. Kady und Ezra waren bis vor Kurzem ein Paar und retten sich nun gegenseitig das Leben. Allerdings kommen sie auf verschiedene Raumschiffe. Von dort aus startet eine sechsmonatige Reise zum nächsten Wurmloch, um Hilfe zu holen.  

Die Gefühle kommen auf jeden Fall trotz des besonderen Erzählstils rüber und ich habe auch am Ende ein, zwei Tränchen    verdrückt. Allerdings gibt es zwischen den einzelnen Dokumenten immer auch inhaltliche Sprünge und da muss ich einfach zugeben, dass ich nicht immer wirklich folgen konnte. Oft war ich verwirrt und das hat meine Lesefreude einfach gestört. Eigentlich echt schade. 
Außerdem konnte mich die Story inhaltlich jetzt auch nicht so mitreißen. Ich hätte mir gewünscht, mehr über den Ausbruch der mysteriösen Krankheit zu erfahren und diese ganzen Kampfszenen mit dem feindlichen Raumschiff haben mich auch nicht so begeistert. 

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, war die Protagonistin Kady. Sie ist ziemlich badass und lässt sich von niemandem etwas vorschreiben. Außerdem mochte ich auch die langsam wieder aufflammende Beziehung zwischen ihr und Ezra, obwohl sie räumlich voneinander getrennt sind. 
Ezra ist auch ziemlich sympathisch. Er macht ständig Scherze, teilweise auch um seine wahren Gefühle zu überdecken. Aber er ist wirklich ein guter Kerl. 

Das Ende war ziemlich heftig. Es passieren einige Dinge, mit denen man so nicht rechnet und ich war auch teilweise echt überrascht. Es wurde so spannend, dass ich die Seiten nur noch überflogen habe, weil ich einfach wissen musste, wie es ausgeht. Und das letzte Kapitel ist dann auch noch mal so ein richtiger Schocker, sodass ich mich schon auf den nächsten Band freue. 



Zu diesem Buch habe ich etwas gemischte Gefühle. Es gab Aspekte, die mir nicht so gut gefallen haben und Aspekte, die ich mochte. Gerade gegen Ende war es sehr spannend und ich konnte es nicht mehr weglegen. Ein Pluspunkt ist natürlich auch die außergewöhnliche Erzählweise, wobei das auch gleichzeitig zu meinem größten Kritikpunkt wurde. Dadurch, dass ich nicht unbedingt auf ein SciFi-Buch eingestellt war, war es vielleicht einfach der falsche Zeitpunkt für mich, das Buch zu lesen. Aber durch meine Erfahrung kann ich den Hype nicht vollständig nachvollziehen. Für mich war es wirklich kein schlechtes Buch, aber die inhaltlichen Sprünge haben meinen Lesefluss auf jeden Fall beeinträchtigt. 
4 / 6 Blümchen

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1 Kommentar:

  1. Huhu Liebes,

    wie du ja weißt liegt das Buch seit kurzem auf meinem SuB. Ich muss schon sagen, dass ich das mit den Dokumenten auch total genial finde. Der Look von dem Buch ist allein schon einzigartig und das war auch mit einer der Gründe warum ich es haben wollte.
    Ich hoffe mir wird es ein bisschen besser gefallen wie dir ;)

    Drück dich!

    liebste Grüße
    Sonja

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