[Rezension] The Winner's Curse

Die Liebe zwischen einem Sklaven und seiner Herrin


Autor: Marie Rutkoski
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Farrar Straus & Giroux 
ISBN 978-0374384678
355 Seiten



Winning what you want may cost you everything you love
They were never meant to be together. As a general's daughter, seventeen-year-old Kestrel enjoys an extravagant and privileged life. Arin has nothing but the clothes on his back. Then Kestrel makes an impulsive decision that binds Arin to her. Though they try to fight it, they can't help but fall in love. In order to be together, they must betray their people . . . but to be loyal to their country, they must betray each other.
Set in a new world, The Winner's Curse is a story of rebellion, duels, ballroom dances, wicked rumors, dirty secrets, and games where everything is at stake, and the gamble is whether you will keep your head or lose your heart.




Ich habe von dieser Geschichte nur Gutes gehört und war dementsprechend gespannt darauf. Das ist eines dieser Bücher, bei denen ich mir schon vorher sicher war, dass es mir gefallen würde, und so war es zum Glück auch. 

In dem Buch geht es um Kestrel, die Valorianerin ist. Ihr Volk hat vor einigen Jahren das Land der Herrani im Kampf erobert. Die Herrani sind seitdem die Sklaven der Valorianer. Zu Anfang des Buches begleiten wir Kestrel auf den Markt, wo sie einen jungen Sklaven kauft. Es ist mehr eine spontane Entscheidung, da der Auktionär sagt, dass der Sklave gut singen kann und Kestrel Musik liebt. Sie und ihr Sklave kommen sich etwas näher und es entsteht eine Freundschaft zwischen ihnen, doch natürlich ist es nicht ganz so einfach. 

Kestrel hat mir sehr gut gefallen. Sie ist sehr klug und kann durch einige Beobachtungen immer schon auf größere Zusammenhänge schließen. Außerdem ist sie deutlich netter zu den meisten Sklaven und sieht nicht unbedingt alles als selbstverständlich an. Ihr Vater, der ein großer General ist, möchte dass sie dem Militär beitritt, doch Kestrel möchte das nicht, da sie nicht töten möchte. Außerdem kann sie nicht so gut kämpfen, wie es von ihr erwartet wird. Deshalb sucht sie einen Ausweg aus dieser Situation. 

Arin fand ich ein bisschen undurchsichtig. Ich konnte ihn einfach nicht so gut einschätzen. Manchmal scheint er eiskalt zu sein und dann wieder ist er total lieb zu Kestrel. Es hat auf jeden Fall geholfen, auch mal aus seiner Perspektive zu lesen. So haben wir auch schon früh erfahren, dass er auf jeden Fall etwas vor Kestrel verheimlicht. 

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war mir ein bisschen zu wenig. Bevor sie sich küssen, habe ich nicht wirklich gemerkt, dass einer von beiden Gefühle für den anderen hat. Ich verstehe ja, dass es verbotene Gefühle sind und die beiden sie auch vor sich selbst leugnen, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie sich vorher einfach schon mal ein bisschen näher kommen und klar wird, dass sie sich irgendwie gut finden. 

Nach der Hälfte des Buches passieren einige Dinge und die Geschichte nimmt eine ganz neue Wendung. Es war zwar auf jeden Fall trotzdem spannend, aber es war nicht unbedingt die Richtung, in der ich die Geschichte gesehen hätte. Trotzdem war es ein tolles Ende und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil. 



The Winner’s Curse konnte mich überzeugen. Vor allem die erste Hälfte des Buches hat mir super gefallen. Mit der Richtung, die die Geschichte von dort aus nimmt, hätte ich so nicht gerechnet, aber es war trotzdem okay. Ich möchte definitiv bald weiter lesen. 

5 / 6 Blümchen 

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