[Rezension] Clockwork Prince

Tessa hat im viktorianischen London bei den Schattenjägern ein neues und sicheres Zuhause gefunden. Doch da wird die Leiterin des Instituts entlassen - ohne ihren Schutz ist Tessa Freiwild für den grausamen Magister. Zusammen mit den beiden jungen Schattenjägern Will und Jem versucht sie, das Rätsel um den Magister zu lösen und findet heraus, dass er einen sie ganz persönlich betreffenden Rachefeldzug führt. Als dann aber auch noch ein Dämon eine Warnung an Will überbringt, wissen sie, dass sie einen Verräter unter sich haben.



Nach dem ersten Teil konnte ich nicht lange warten und so hat es nicht lange gedauert, bis ich zum zweiten Teil der Reihe gegriffen habe. Auch diesen habe ich wieder mit Mella zusammen gelesen. 
Gleich zu Anfang erfährt man endlich, was genau für ein Fluch eigentlich auf Will lastet. Endlich kann man ihn besser verstehen. Und - das ist kein Spoiler, denn das erfährt man schon im Prolog - man erfährt, dass Will Gefühle für Tessa hat. Da hat mein Fangirl-Herz kurz aufgekreischt. 
Auch in diesem Teil geht die Suche nach dem Magister weiter. Charlotte hat eine Frist von zwei Wochen gesetzt bekommen; wenn sie es innerhalb dieser Zeit nicht schafft, ihn zu finden, verliert sie das Institut. 

Sehr positiv aufgefallen ist mir in diesem Band, wie die Autorin den Bund der Parabatai hervorgehoben hat. Wenn die Bedeutung bei TMI auch so groß war, ist mir das nie aufgefallen. Die Beziehung zwischen Will und Jem ist einfach toll. Sie sind wie Brüder und noch mehr.
Im Laufe der Geschichte merkt man allerdings auch, wie Tessa erkennt, dass in Jem nicht nur ein unfassbar guter Mensch, sondern auch ein Mann steckt. Diese Szenen fand ich zwar für sich genommen ganz gut, aber das gab es ja auch immer noch Will, mit dem ich Tessa eindeutig mehr shippte. 
 
Außerdem lernen wir die Lightwoods etwas besser kennen, gerade Gideon, der eindeutig sympathischer ist, als sein kleiner Bruder. Auch andere Nebencharaktere kommen wie gewohnt nicht zu kurz: Jessamine bekommt eine überraschende Geschichte, Sophie wird näher beleuchtet und auch Charlotte und Henry stehen mehr im Vordergrund, was mir gut gefallen hat.  

Es gab wieder mal die eine oder andere überraschende Wendung und durch Wills manchmal etwas seltsamen Humor habe ich auch oft gelacht. 
 
Die Spannung ist bis auf einige Szenen und natürlich den Schluss eher unterschwellig, aber das hat mir gut gefallen. So war auch genug Zeit für die Charakterentwicklung und das Ganze fühlte sich nicht gehetzt an. 
Auch Band 2 der Reihe hat mir gut gefallen und konnte mich überzeugen. Alle Charaktere entwickeln sich ein Stück weiter und gerade Will war mir sehr sympathisch. Er ist mit seiner Art zwar schon speziell, aber man muss ihn einfach mögen. Wie schon im ersten Teil gibt es keinen unmittelbaren Cliffhanger, aber man muss einfach weiterlesen.  

5/6 Blümchen

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1 Kommentar:

  1. Huhu Steffi,

    nach Clockwork Angel muss ich auch unbedingt mal mit der Reihe weitermachen. Will habe ich ja auch echt gern und es freut mich, dass er sogar im zweiten Band noch einmal sympathischer wird. Anfangs ist er ja schon ein richtiger Kotzbrocken :D

    Liebe Grüße
    Jule♥

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