[Rezension] Magisterium 2: Der kupferne Handschuh



Autor: Cassandra Clare & Holly Black 
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: One 
ISBN 978-3846600177
304 Seiten 

 Callum hat am Ende des ersten Schuljahrs die erste Pforte durchschritten: Nun kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen?




Es war schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Teil von Magisterium gelesen habe, als ich Teil 2 anfing. Dementsprechend war auch nicht mehr so viel von dem was passiert ist, da. Es gab leider keinen richtigen Rückblick, sodass ich mich vollständig erinnert hätte, das kam dann mehr so zwischendurch und bruchstückhaft. 

Zu Anfang des Buches sind noch Sommerferien und Cal ist mit seinem Wolf bei seinem Vater. Irgendetwas steht zwischen den beiden, doch Cal kann nicht genau sagen, was es ist, bis er eine schreckliche Entdeckung macht und flieht. 
Er findet bei Tamaras Familie Unterschlupf, wo er mitten in eine Schickimicki-Party platzt, auf der Aaron von allen bewundert wird. 
Von da an plätschert die Geschichte so ein bisschen dahin, bis im Magisterium einige Dinge passieren und Cal, Tamara, Aaron und Jasper aus der Schule abhauen und sich auf eine eigene Mission begeben. 

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, was manchmal dazu führt, dass ich nicht so den richtigen Draht zu einer Geschichte finde. Es war wirklich nicht so, dass mir der zweite Teil dieser Reihe nicht gefallen hat. Aber er hat mich jetzt auch nicht übermäßig gepackt. Man merkt zwischendurch natürlich auch immer wieder, dass es eigentlich Middle Grade ist. 

Aber insgesamt war das Buch wirklich nicht schlecht. Es gab ein paar Wendungen, die ich so absolut nicht habe kommen sehen, was ja auch schon bei Band 1 der Fall war. Die Charaktere haben sich gut weiterentwickelt und wenn mich nicht alles täuscht, bahnt sich da eine Liebesgeschichte zwischen Cal und Tamara an, was mich freuen würde. 
Aaron war mir, wie vorher auch schon, nicht so richtig sympathisch und ich konnte ihn nie wirklich einschätzen. Tamara hingegen ist ein guter Mensch mit dem Bestreben, das Richtige zu tun. 
Selbst Jasper, der ja so ein bisschen der "Feind" der drei Freunde ist, hatte so seine Momente. 

Am Ende ist dann nochmal richtig Action aufgekommen und es gab zwei größere Plottwists, die den Fortgang der Reihe sicherlich mitbestimmen werden.  
 Für Middle Grade-Leser ist Magisterium sicherlich eine nette Reihe. Ich fand Teil 2 okay, auch wenn er mich nicht umgehauen hat. Trotzdem wollte ich meistens wissen, wie es weitergeht und werde auf jeden Fall auch weiter lesen. 

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